Köln: Jahrestag der Schande

Heute jährt sich zum ersten Mal das unfassbare Geschehen von hunderten sexuellen Übergriffen, Vergewaltigungen und Raubüberfällen in der letzten Silversternacht in Köln. Teile der Innenstadt, vor allem rund um Dom und Hauptbahnhof, waren über Stunden zu einem rechtsfreien Raum geworden, in dem ein Mob von hauptsächlich nordafrikanischen bzw. arabischen jungen Männern regelrecht Jagd auf Frauen und Mädchen machte. Weitgehend hilflos waren in dieser schrecklichen Nacht nicht nur die männlichen Begleiter der über 1000 weiblichen Opfer, sondern auch die Polizei, der im Herzen der Millionenstadt Köln über Stunden die Kontrolle über die öffentliche Ordnung entglitten war.

Kölner Abende kurz nach der letzten Silvesternacht: Wenig Passanten und Touristen, dafür aber umso mehr Polizei in der Innenstadt.

Viel wurde nach der Kölner Silvesterschande diskutiert und geschrieben. Nach einer anfänglichen Vertuschungskampagne durch Polizei, Medien und etablierte Politik brachen relativ schnell alle Dämme. Zu viele Zeugen der ungeheuerlichen Ereignisse gab es, zu schnell verbreiteten sich die Augenzeugenberichte über das Internet und die sozialen Medien. Die darauf folgende Welle der Wut und Empörung veränderte die Zuwanderungs- und Asyldebatte nachhaltig. Positionen, die vorher nur von dafür geächteten Oppositionsgruppen wie z.B. der Bürgerbewegung PRO KÖLN vertreten worden waren, waren plötzlich mehrheits- und salonfähig.

Inzwischen, fast ein Jahr nach diesem zivilisatorischen Dammbruch, gibt es sogar in den Mainstreammedien relativ schonungslose Berichte über das ganze Ausmaß der Ereignisse, so wie jüngst auf ZDF und RTL. Erste Bücher sind erschienen, z.B. das druckfrische und äußerst lesenswerte Werk “Die Nacht, die Deutschland veränderte” , in dem doch tatsächlich zwei überregionale Korrespondenten der Kölner DuMont-Mediengruppe Tacheles reden und wirkliche journalistische Aufarbeitung versuchen.

Das Thema erhitzt nachwievor die Gemüter. Weil jeder natürlich weiß, dass die in der Kölner Silvesternacht sichtbar gewordenen Probleme nicht weg, sondern im Gegenteil inzwischen noch größer sind. Da hilft es auch nicht, dass etablierte Politik und Behörden am unmittelbaren Ort der Geschehnisse in den letzten Monaten und am kommenden Silvester mit einem Mammutaufwand eine Wiederholung solcher Exzesse verhindern. Schließlich bestehen Köln und alle anderen deutschen Städte nicht nur aus wenigen neuralgischen Punkten. Zudem wollen sich die Bürger an 365 Tagen im Jahr sicher durch ihre Städte bewegen können – und nicht nur an ausgewählten Feiertagen.

Großeinsätze wie der jetzt zu Silvester in Köln geplante Aufmarsch von über 2000 Polizisten und Ordnungskräften sind daher nicht die Lösung der Krise, sondern nur eines ihrer Symptome, wie der Vorsitzende der PRO-KÖLN-Ratsgruppe Markus Wiener diese Woche auch in einem Gastbeitrag im größten deutschen Politblog PI-News aufzeigen konnte.

Solange aber die etablierte Politik nicht an die Wurzel der Probleme herangeht, bleibt es die Aufgabe kritischer Oppositionsgruppen wie der Bürgerbewegung PRO KÖLN, auch im neuen Jahr nicht locker zu lassen. Denn aus Wut und Empörung müssen endlich wirksame politische Lösungen erwachsen!

Lösungen, für die PRO KÖLN seit Jahren auch im Stadtrat kämpft und dort auch offensiv Stellung bezieht. So natürlich auch während einer aktuellen Stunde nach der Kölner Silvesternacht, in der unser Ratsmitglied Judith Wolter die Finger tief in die Wunden der Altparteien legte:

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