Bitte verprügeln Sie einen Asylbewerber!

Sie wollen einem Asylbewerber in Brandenburg etwas Gutes tun? Bitte, verprügeln Sie ihn! Dann darf er nämlich in Deutschland bleiben. Denn in Brandenburg wird seit neuestem „bei Opfern rechter Gewaltstraftaten von den Möglichkeiten der Erteilung von Aufenthaltserlaubnissen und Duldungen auf der Grundlage des Aufenthaltsgesetzes konsequent Gebrauch gemacht“. So steht es in einem Erlass des Innenministeriums, dem ein Beschluss des Landtags zugrunde liegt.

Die in der brandeburgischen SPD-Landtagsfraktion für die Bekämpfung des Rechtsextremismus zuständige Abgeordnete Inka Gossmann-Reetz erläutert: „Der Erlass schützt Opfer rechter Gewalt und sichert zudem die konsequente Strafverfolgung der Täter. Wir können nicht zulassen, dass Straftaten nicht aufgeklärt werden können, weil die Opfer dieser Taten im Strafprozess nicht mehr als Zeugen zur Verfügung stehen.“

Wer jetzt große Auswirkungen des Erlasses auf die Situation der Asylbewerber in Brandenburg erwartet, dürfte allerdings enttäuscht werden.

Im Jahr 2015 haben 446.649 Menschen in Deutschland einen Asylantrag gestellt (Quelle). Von ihnen wurden 188 ein Opfer fremdenfeindlicher Gewalt (Quelle). Die Wahrscheinlichkeit, als Asylbewerber Opfer einer ausländerfeindlichen Gewalttat zu werden, liegt also bei 1 zu 2.376. Keine guten Aussichten für Flüchtlinge, die auf Dauer in Deutschland bleiben wollen …

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8 Gedanken zu „Bitte verprügeln Sie einen Asylbewerber!

  • 7. Januar 2017 um 3:02
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    In Zukunft wird jeder sogenannte Flüchtling dessen Asyl Antrag abgelehnt wurde seinen besten Kumpel darum bitten ihn zusammen zu Schlagen. Danach wird er einfach behaupten es war ein Deutscher und schon bekommt er eine Duldung bis zum Sanktionen Nimmerleins Tag. Unglaublich was sich unsere Regierungsparteien einfallen lassen um ihr Ziel den Bevölkerungsaustausch zu erreichen.

  • 5. Januar 2017 um 22:27
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    w.kasper : genauso sehe ich das auch, der Schuss wird nach hinten gehen !

  • 5. Januar 2017 um 20:03
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    Keine Sorge, das wird auf die „Asylschützer“ zurückfallen.  Dann wird Heulen und Zähneklappern sein.

  • 5. Januar 2017 um 17:58
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    Ist ja gerade eine Aufforderung an die Antifa, systematisch „Asylsuchende“ (= Illegal sich in Deutschland Aufhaltend) zu verprügeln? Oder? Wenn dieses denn aufgeklärt wird, heißt dies im Umkehrschluss, dass die „Asylsuchenden“ gleich zurückgeschoben werden?

    Dümmer gehts nimmer.

    Irgendwann zieht dann der Artikel 20 Abs. 4 des GG: Unser Recht auf Selbstverteidigung, wenn der Staat uns Deutsche nicht mehr schützt.

  • 5. Januar 2017 um 17:31
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    Und was ist, wenn ich eigentlich linker Gesinnung bin, nur mir einer dieser Neger quer kommt und ich ihm deshalb verteidigungsgemäß außer Gefecht gesetzt habe? Werde ich dadurch zu einem Rechten umgetauft?

    Um mit CFR zu sprechen: Oh Herr lass Hirn auf die roten und linken fallen, kübelweise.

  • 5. Januar 2017 um 17:18
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    Deutschland schafft sich ab

  • 5. Januar 2017 um 16:55
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    Man sieht was bei raus kommt wo Rot-rot-grün zusammen regieren. Die eigene Bevölkerung ist schon lange nicht mehr wichtig. Aber über die eigene Asyl-Klientel wird die Hand gehalten.

    Dabei geht es längst nicht um Schutzsuchende. Man erfindet 1000 Gründe weswegen man der Anwendung geltender Rechtsprechung bei abgelehnten AB nicht Genüge tun zu braucht.

    Der deutsche Steuerzahler soll die Last dann tragen.

  • 5. Januar 2017 um 12:04
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    Sowas von bescheuert!

Kommentare sind geschlossen.