Asylbewerber zünden Heim an

Im Kreis Paderborn sind fünf Asylbewerber festgenommen worden unter dem Verdacht, ihre eigene Unterkunft in Brand gesetzt zu haben. Durch das Feuer wurden 50 Menschen verletzt, und es entstand erheblicher Sachschaden. Den Beschuldigten hätten ihre Matratzen angezündet, dann hätten die Flammen auf das Gebäude übergegriffen, lauten die Vorwürfe.

In der Einrichtung des Landes Nordrhein-Westfalen im ostwestfälischen Hövelhof-Staumühle sind 500 Asylbewerber untergebracht. Von ihnen mußten 30 zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden, weil Verdacht auf eine Rauchvergiftung bestand. Die Feuerwehr war studnenlang im Einsatz, um den Branbd zu löschen. „Das Gebäude ist nahezu komplett abgebrannt“, sagt ein Sprecher der Paderborner Polizei.

Foto: Paul Breuer, Löscharbeiten am späten Donnerstag Abend in Hövelhof-Staumühle

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