Islamisten: 224 potentielle Attentäter

In Deutschland leben derzeit 224 islamistische Gefährder, die als Attentäter in Frage kommen. Das ergibt sich aus einer Anfrage der „Welt“ an den Bundesinnenminister. Genau wie Anis Amri, der in Berlin 12 Menschen getötet hat, können sie aus verschiedenen rechtlichen Gründen nicht abgeschoben werden. Manche haben ihren Pass weggeworfen, so dass die Behörden nicht wissen, wohin mit ihnen. Andere haben gefälschte Papiere vorgelegt. Die vermeintlichen Herkunftsländer sind nicht bereit, sie aufzunehmen.

62 der 224 Gefährder müßten eigentlich sofort abgeschoben werden, weil ihre Asylanträge abgelehnt wurden. Aber statt zu handeln, streiten rote, schwarze und grüne Politiker, wie mit ihnen verfahren werden soll.

Nur 80 Gefährder sind inhaftiert. Die anderen befinden sich – zum Teil mit Meldeauflagen – auf freiem Fuß. Sie können jederzeit in die Fußstapfen Amris treten und den nächsten Anschlag begehen.

Pro Deutschland fordert eine sofortige Gesetzesänderung: Für ausländischer terroristische Gefährder sollten besondere juristische Maßstäbe gelten. Sie müssen ohne Ausnahme entweder abgeschoben werden, oder inhaftiert – sofort!

Diesen Artikel teilen: