Anis Amri: V-Mann-Verdacht!

Die „Huffington Post“ hat Indizien für eine V-Mann-Tätigkeit des Berlin-Attentäters Anis Amri veröffentlicht. Demnach könnte der 12-fache islamistische Mörder für den Verfassungsschutz oder einen anderen Geheimdienst tätig gewesen sein. Das würde erklären, warum er nicht festgenommen oder ausgewiesen wurde, obwohl ihn die Behörden als Gefährder eingestuft hatten.

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Bekannt ist, daß Amri Kontakt zu einem V-Mann der Polizei unterhielt. Die NRW-Ministerpräsidenten Hannelore Kraft orakelte in einer öffentlichen Rede, beim Umgang der Sicherheitsbehörden mit Amri sei es auch darum gegangen, „mehr Erkenntnisse über mutmaßliche Zellen (von Terroristen) zu erlangen“. Diese Beschreibung paßt auf das Profil einer V-Mann-Tätigkeit. Der Bund und das Land NRW haben allerdings ausdrücklich dementiert, Amri als V-Mann geführt zu haben. Unterstellt, dies sei wahr, bleibt die Möglichkeit, daß er für eine der 14 anderen VS-Landesbehörden oder für einen anderen Geheimdienst tätig gewesen sein könnte.

Eine V-Mann-Aktivität Amris würde auch erklären, warum er nach einer Festnahme in Ravensburg im Juli 2016 auf Anordnung des NRW-Innenministeriums sofort wieder freigelassen wurde. Bei ihm waren gefälschte Pässe und Drogen sichergestellt worden. Vier Monate später nahm die Polizei mehrere Personen aus seinem persönlichen Umfeld fest – Amri selbst aber nicht. Auch dieser Vorgang spricht für eine Zusammenarbeit deutscher Behörden mit dem Islamisten Amri.

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3 Gedanken zu „Anis Amri: V-Mann-Verdacht!

  • 20. Januar 2017 um 4:28
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    Es ist schon schwer zu begreifen das solche Leute besser geschützt werden , als das eigene Volk.

  • 14. Januar 2017 um 21:51
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    Wie fühlen sich die Hnterbliebenen der
    Opfer

  • 14. Januar 2017 um 14:40
    Permalink

    Das ist so ungeheuerlich, dass es einem die Sprache verschlägt.

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