EU-Irrsinn: Leipziger Zoo soll Hirsche schlachten

Hier: T-Shirt „Widerstand“!

Der Leipziger Zoo soll gezwungen werden, fünf gesunde chinesische Muntjak-Hirsche zu schlachten. Denn das schreibt eine weltfremde EU-Verordnung vor. 37 Tier- und Pflanzenarten stehen auf einer neuen Todesliste aus Brüssel. Sie sollen sich in Europa nicht weiter ausbreiten, weil sie die einheimische Fauna und Flora bedrohen. Prinzipiell in Ordnung – aber die Sache hat einen Haken:

„Die Idee ist richtig, nur wurde leider vergessen, eine Ausnahmeregelung für Zoos zu machen“, sagte Michael Weichert, Vorsitzender des Fördervereins des Leipziger Zoos. Seit 60 Jahren hält der Zoo bereits Muntjak-Hirsche. Entlaufen ist davon noch keiner.

Pro Deutschland fordert die Mitarbeiter des Leipziger Zoos zum Widerstand auf: Versteckt die Tiere! Laßt die EU-Bürokratie ins Leere laufen!

Foto: Muntjak-Hirsch, CC-Lizenz, Nilfanion

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6 Gedanken zu „EU-Irrsinn: Leipziger Zoo soll Hirsche schlachten

  • 22. Januar 2017 um 23:15
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    Nicht die Mufflons oder gar die Damhirsche sind auf dem Lande in Deutschland fehl am Platze, sondern die Wölfe! Die haben in der Göhrde (Landkreis Lüneburg) ein besonders wertvolles, weil unverkreuztes Rudel Mufflons ausgerottet. Das waren mal über 200 Tiere. Jetzt sind die Weidetiere dran. Die Schäfer können schon ein Lied davon singen. Die Schaf- und Galloway- Halter, deren Tiere noch am Rande unseres Dorfes auf Flächen grasen, die seit ewigen Zeiten als Weideland eingezäunt sind, werden vorhersehbar in einem Jahr aufgeben, weil dann der nächste Schub von Jungwölfen auf die Jagd gehen und auch hier ankommen wird.

    Richtig wäre, allenfalls einige wenige relativ konfliktarme (keineswegs konfliktfreie!) Regionen in Deutschland zu benennen, in denen Wolfsrudel geduldet werden können. Das hätte in Nds. spätestens vor 5 Jahren geschehen müssen – wird mit Rot Grün aber erst am St. Nimmerleins- Tag werden. In allen anderen Revieren wären die Wölfe zu erlegen, sofern erkennbar wird, daß da nicht nur ein Fernwanderer durchzieht, sondern daß sich ein Rudel etablieren will.

    Erst verschlampt, nun verweigert: Die Fläche zwischen den Deichen an der Elbe oberhalb von Geesthacht bis hinauf nach Bleckede frei zu halten. Nun stehen da jede Menge Weiden, schön anzusehen, aber bei Hochwasser leider lebensgefährlich für die Elbmarschbewohner und hoch gefährlich für unser Hab und Gut, denn die Weiden bremsen den Abfluß, verstärken die Sedimentation und sorgen somit dafür, daß das nächste ernsthafte Hochwasser vorhersehbar so hoch aufläuft, daß die Deiche gefährdet sind und brechen können. Dann gnade uns Gott – und die hier regierenden RotGrünen verschanzen sich hinter Brüssel, das leider, leider…

    Die volksferne Brüsseler Politbürokratie (das Brüsseler Politbüro! Kennt einer den Begriff noch? Die Dresdener kennen ihn!) hat keinerlei demokratische Legitimation, herrscht dafür autoritär. Trump, Brexit sind Hoffnungsschimmer dem gegenüber.

    Einen Dexit wird es nicht geben, denn die deutsche Politbürokratie in Berlin (ja, ziemlich genau da, wo schon Honecker und Ulbricht und die Rotzbremse aus Braunau saßen) wird die letzte sein, die aus dieser EU austreten wird. Die LEtzten machen dann das Licht aus…

    Gerd Fritz

     

     

     

     

    • 24. Januar 2017 um 23:46
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      Oh je, Wolfshasser und EU-Gegner in einer Person, und dann gleich alle Vorurteile und Desinformationen in einen endlosen Erguss untergebracht. Es ist müßig, jede einzelne Behauptung durch Fakten zu widerlegen, denn solche Leute leben ja sowieso in ihrer selbstgestrickten postfaktischen Welt. „Wertvolle“ Mufflons in Deutschland? Aber das sind doch Witrtschaftsflüchtlinge aus Korsika, und die Wölfe sind altes nationales deutsches Kulturgut, nicht wahr, EU-Gegner? … Egal …

  • 22. Januar 2017 um 10:50
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    So ein Quatsch. Die EU mag viel Mist machen, aber der Grundgedanke dieses Gesetzes ist genau richtig. Nämlich fremde Tierarten in der deutschen Natur zu verhindern. Es ist alles voll mit Waschbären, die Mülltonnen plündern und Nester ausrauben, die Flüsse sind voller Amerikanischer Krebse und Chinesischer Krabben, die Jäger haben asiatische Damhirsche und italienische Mufflons ausgesetzt (gegen die zum Glück die wieder heimischen Wölfe vorgehen) und der Amerikanische Mink, von „Tierschützern“ aus Pelzfarmen „freigelassen“ hat den heimischen Nerz ausgerottet. Daher ist es gut, dass solche Tiere, auch Muntjaks (England ist voll davon), Nasenbären (eine Plage in Spanien) und Grauhörnchen (verdrängen in Italien das rote Eichhörnchen) streng kontrolliert werden. Zoos DÜRFEN die Tiere halten (keine Tötung gefordert!), aber eben nicht mehr handeln und nicht vermehren. Kein Grund zum Verstecken, liebe übereifrige Redakteure! Bitte mal den Originaltext lesen und verstehen!

  • 21. Januar 2017 um 16:43
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    Ich gebe hier nur die Aussage einer ostasiatischen Botschaftsangehörigen wieder.

    „… Ihre Politiker pflegen doch eine bestimmte Erinnerungskultur. Haben sie da wohl etwas vergessen ? Ihre Politiker sind stupide, krank, korrupt, haben kein Ehrgefühl, keinen Nationalstolz. Sie verdienen keinen Respekr, keine Achtung. Wir brauchen sie nur für unsere wirtschaftlichen Beziehungen.  …“

    Die Dame hat RECHT. Dem würde ich uneingeschränkt zustimmen.

    Mit kameradschaftlichen Grüßen aus Solingen von Werner Korte

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