Trump hält Wort

Wer angenommen hatte, Donald Trump habe sich um das Amt des amerikanischen Präsidenten beworben, um nach seiner Wahl auf Schmusekurs zum alten US-Establishment zu gehen, ist eines besseren belehrt worden. Trump hat in seiner Antrittsrede Wahrheiten ausgesprochen, die in Washington, aber auch in den europäischen Hauptstädten (außer in Warschau und in Budapest) niemand hören will:

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„Zu lange hat eine kleine Gruppe die Vorteile der Regierung genossen, während das Volk die Kosten zu tragen hatte. Washington florierte, aber das Volk hatte keinen Anteil an diesem Reichtum. Politikern ging es immer besser, aber die Arbeitsplätze verschwanden und die Fabriken schlossen.

Das Establishment schützte sich selbst aber nicht die Bürger dieses Landes. Ihre Siege waren nicht eure Siege. Ihre Triumphe waren nicht eure Triumphe. Und während sie in der Hauptstadt der Nation feierten, hatten die bedrängten Familien überall in unserem Land wenig zu feiern.“

Diese Sätze ließen sich nahtlos auf die abgehobene politische Klasse in Berlin, Rom und Paris übertragen. Trump prangert „die Kriminalität und die Banden und die Drogen“ an, „die zu viele Leben gestohlen haben und unserem Land so viel ungenutztes Potenzial geraubt haben“. Diese Klage können wir genauso in Deutschland wie in anderen europäischen Ländern führen.

Trumps Außenpolitik ist einfach zu verstehen: „Wir werden alte Bündnisse verstärken und neue schließen und uns zusammenschließen gegen den radikalen islamischen Terrorismus, den wir vom Angesicht der Erde ausradieren werden.“ Damit könnten wir in Berlin z.B. im Wedding und in Neukölln anfangen, wo radikale Islamisten unbehelligt vom deutschen Staat Moscheen unterhalten, aus denen heraus kriminelle islamistische Strukturen unterstützt werden. Oder in Köln in Kalk und Mülheim. Oder in Hamburg in St. Georg. Oder in München in Sendling. Die Terroristennester sind bekannt, und die bundesdeutsche politische Klasse schaut weg.

Trump würde nicht wegschauen. Er würde sie vom Angesicht der Erde ausradieren.

Wenn heute die deutsche politische Klasse und die Kommentatoren des massenmedialen Betriebs ihr Entsezten über Trumps Antrittsrede äußern, dann ist das nachvollziehbar. Politische und gesellschaftliche Entwicklungen, die sich in den USA durchsetzen konnten, waren in den letzten 50 Jahren regelmäßig mit einer gewissen Verzögerung auch für Europa prägend. Jene, die heute über Trump entsetzt sind, erahnen ihre eigene Marginalisierung in den kommenden Jahren.

Es geschieht ihnen recht! Trumps Erfolg läutet eine politische Wende ein – zunächst in den USA und später weltweit. Und immer noch gilt: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!

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