Globalisierer gegen Trump

Die Debatte um Donald Trumps Erlaß gegen die Einreise von Muslimen in die USA macht deutlich, wer seine Gegner sind. Die Massenmedien sind es sowieso – aber nicht zufällig. Denn hinter ihnen steht das Globalisierungskapital. Und dessen prominenteste Köpfe wettern in diesen Tagen gegen den US-Präsidenten.

Mark Zuckerberg (Facebook) machte den Anfang. Er lehnt Trumps Politik ab: „Meine Urgroßeltern kamen aus Deutschland, Österreich und Polen“, schreibt Zuckerberg (selbstverständlich in einem Facebook-Post). „Priscillas (Zuckerbergs Ehefrau) Eltern waren Flüchtlinge aus China und Vietnam. Die Vereinigten Staaten sind eine Nation von Einwanderern und wir sollten stolz darauf sein.“

Apple-Chef Tim Cook schrieb in einer Rundmail an die Mitarbeiter seines Konzerns: „Apple würde ohne Immigration nicht existieren, geschweige denn gedeihen und Innovationen vorantreiben, wie wir es tun.“

Bei der Konkurrenz sind die Bewertungen nicht anders. Microsoft-Chef Satya Nadella – der Mann stammt aus Indien – bekräftigt: „Als Unternehmen glaubt Microsoft an ein starkes und ausgewogenes hochqualifiziertes Zuwanderungssystem.“

Google-Chef Sundar Pichai rief seine Mitarbeiter aus dem Ausland in die USA zurück und begnügt sich ansonsten mit dem Hinweis: „Wir haben unsere Meinung über Immigration immer öffentlich gemacht und werden das weiterhin tun.“

Jack Dorsey (Twitter) faßt das, was er mitzuteilen hat, in 140 Zeichen (in englischer Sprache) zusammen: „Die humanitären und wirtschaftlichen Folgen der Verordnung sind echt und erschütternd. Wir profitieren von dem, was Flüchtlinge und Immigranten in die USA mitbringen.“

Trump kämpft also nicht nur gegen CNN und die „New York Times“, sondern auch gegen Facebook und Twitter, gegen Google, Apple und Microsoft.

Wir sollten ihn dabei – täglich – nach Kräften unterstützen!

Diesen Artikel teilen: