Martin Schulz im Aufwind

Die deutschen Massenmedien haben in der vergangenen Woche erfolgreich ihre Muskeln spielen lassen und einen im EU-Parlament gescheiterten Nichtsnutz und Kostgänger des Steuerzahlers zum politischen Messias hochgejubelt. Der Erfolg dieser medialen Fake-News-Kampagne ist bemerkenswert. Die SPD kletterte in der Wählergunst von 20 auf 28 Prozent. Laut ARD-„Deutschlandtrend“ würden 50 Prozent der Deutschen Schulz in einer Direktwahl ins Kanzleramt hieven – das Auslaufmodell Merkel kommt nur auf 34 Prozent: Das wirft eine Frage auf:

Sind alle verrückt geworden?

Vor einem Jahr habe ich Martin Schulz zufällig im Flugzeug getroffen. Wir waren unterwegs von Düsseldorf nach Berlin. Ich habe Schulz damals als das zur Kenntnis genommen, was er ganz offensichtlich heute immer noch ist: Eine unauffällige graue Maus ohne eigene politische Ideen. Ein Langweiler. Der typische Sitzenbleiber. Ein Raffke, der den europäischen Steuerzahler im EU-Parlament nach Kräften abkassiert hat. Ohne brauchbare Gegenleistung.

Schulz warnt vor Trump. Wer tut das nicht? Schulz kläfft in Richtung AfD. Wie originell! Schulz spricht sich gegen soziale Ungerechtigkeit aus. Er selbst ist aber ein führender Mitläufer jenes politischen und wirtschaftlichen Systems, das die soziale Marktwirtschaft in Deutschland abgeschafft und durch den globalen Turbo-Kapitalismus nach den Vorgaben der Wall Street ersetzt hat. Was also sind die Krokodilstränen wert, die er jetzt über die jährlich größer werdende, von ihm mit geschaffene soziale Kluft in Deutschland vergießt?

Wer geht den Massenmedien auf den Leim und glaubt ernsthaft, Schulz sei besser als Merkel oder zumindest das „kleinere Übel“?

Pro Deutschland erklärt hiermit Schulz und Merkel den Informations-Krieg! Die beiden sind Geschwister. Einer schlimmer als die andere. Der personifizierte Untergang Deutschlands.

Deshalb: Pfui Merkel! Stoppt Schulz!

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Ein Gedanke zu „Martin Schulz im Aufwind

  • 5. Februar 2017 um 5:46
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    Der ist mindestens so verlogen wie Merkel. Seine mitreisserischen Reden, die Kampagne – einfach alles Berater inszeniert.  Aber leider, leider sind viele so einfältig, und durchschauen dieses Wahlkampfgeplänkel nicht. Deswegen legt er sich ja auch auf keine Koalition fest. Dieser Ceta-Befürworter! Ein wahrer Undemokrat, der alles an die EU verscherbelt.

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