Flüchtlinge stürmen spanische Enklave

Rund 500 afrikanische Flüchtlinge haben gewaltsam den Grenzzaun zur spanischen Enklave Ceuta gestürmt. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt, sowohl Sicherheitsbeamte als auch Flüchtlinge. Das spanische Staatsgebiet von Ceuta gehört geographisch zu Marokko. Insgesamt sollen 900 Afrikaner versucht haben, den Grenzzaun zwischen Marokko und Ceuta zu überwinden. Das sie an mehreren Stellen gleichzeitig angegriffen hätten, sei es den Sicherheitskräften nicht gelungen, sie überall zurück zu halten, heißt es aus Sicherheitskreisen in Ceuta.

Fernsehbilder aus Spanien zeigen einige Dutzend Afrikaner, die jubelnd eine erbeutete EU-Fahne vor die Kameras halten. Sie haben allerdings objektiv nicht allzu viel gewonnen, weil sie in Ceuta wie überall in Marokko das Mittelmehr vom spanischen Festland trennt.

Bereits im Dezember hatten etwa 400 Afrikaner Ceuta gestürmt. Sie wurden von Sicherheitskräften nach einiger Zeit auf marokkanisches Gebiet zurück gebracht.

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