Beirut: Le Pen verweigert Kopftuch

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Marine Le Pen hat sich am Morgen des 21. Februar 2017 in Beirut geweigert, bei einem Treffen mit Großmufti Scheich Abdel-Latif Derian ein Kopftuch zu tragen. Daraufhin sagte der Scheich das Treffen ab. „Ich habe vorher gesagt, dass ich mich nicht verschleiern werde“, sagte die Vorsitzende des Front National am Dienstag vor dem Sitz des Großmufti im Libanon (Foto). „Daraufhin kam keine Absage des Treffens – also dachte ich, dass sie meine Entscheidung akzeptieren.“ Le Pen befindet sich auf einer dreitägigen Reise durch den Libanon.

Zuvor hatte Le Pen – unverschleiert – ein Gespräch mit dem Großmuftig Ägyptens geführt. „Die höchste sunnitische Autorität der Welt hatte diese Anforderung nicht“, sagte sie zur Aufforderung des Beiruter Scheichs, sie möge sich in seiner Anwesenheit verhüllen. „Aber das ist nicht schlimm, übermitteln Sie dem Großmufti meine Wertschätzung“, fügte Marine Le Pen hinzu.

Der Scheich ließ heute Frau Le Pen rügen: „Das Büro des Muftis bedauert dieses unangemessene Verhalten bei solchen Treffen.“

Die schwedische Handelsministerin Ann Linde dagegen hatte vergangene Woche bei einem Besuch in Teheran nicht nur selbst ihr Haupt verhüllt, sondern auch ihren sämtlichen Mitarbeiterinnen ein Kopftuch verordnet.

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2 Gedanken zu „Beirut: Le Pen verweigert Kopftuch

  • 27. Februar 2017 um 12:09
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    Vive la France–allons enfants de la patrie -Es lebe Frankreich-auf ihr Kinder des Vaterlands

    Helft uns in Deutschland-wir haben diese Hilfr dringend nötig

  • 22. Februar 2017 um 0:42
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    Respekt, Marine Le Pen, so tritt eine zivilisierte, emanzipierte Frau von Welt im Hier und Jetzt auf. Ganz im Gegensatz zur lediglich im Näh- und Freudenzimmer selbst ernannten und -überschätzen schwedischen Hennendelegation: Da reicht schon ein leichter Druck auf´s Deckgefieder und die heißen Schwedinnen werden gluck(s)end ihrem legendären Pornoruf gerecht –  und dem blöden Legevieh zu Ehren gibt´s bei Ikea bald den McFicken

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