Karneval der Angst

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Jetzt geht es offiziell los mit dem Straßenkarneval im Rheinland und vielen anderen närrischen Hochburgen in Deutschland. Millionen Menschen werden in den nächsten Tagen auf öffentlichen Umzügen und Plätzen den Alltag hinter sich lassen wollen. Doch die Angst wird dieses Jahr bei vielen im Hinterkopf mitfeiern. Und dass keineswegs nur als “gefühltes” Hirngespinst oder “postfaktische” Panikmache: Dafür sind die furchtbaren LKW-Anschläge von Nizza und Berlin sowie die allgegenwärtige islamistische Terrorgefahr viel zu real.

In Köln und anderswo versucht die Obrigkeit, die die Gefahr durch das unkontrollierte Hereinlassen hunderttausender junger Männer aus dem islamischen Raum noch erhöht hat, mit einer massiven Polizeipräsenz und baulichen Schutzmaßnahmen für ein trügerisches Sicherheitsgefühl zu sorgen: Doch kein Betonpoller oder noch so viele Polizisten könnten z.B. einen zu allem entschlossenen Attentäter mit Sprengstoffweste im Gewühl des Straßenkarnevals vor seinem mörderischen Treiben abhalten. Und auch die Absicherung gegen LKW-Anschläge und Terrorkommandos mit Schußwaffen ist trotz aller Bemühungen natürlich nicht lückenlos, kann sie auch gar nicht sein.

Die etablierten Parteien und die Massenmedien würden das am liebsten nicht thematisieren. Brot und Spiele wie gehabt, damit das Volk nicht noch auf dumme Gedanken kommt. Wer da aus der Reihe tanzt, gilt schnell als Spielverderber. Als “Angstmacher” und einer, “der das Geschäft der Terroristen besorgt”. Es ist halt wie zu allen Zeiten: Die Überbringer schlechter Botschaften waren selten beliebt – vor allem nicht bei den für die schlechten Nachrichten Verantwortlichen.

Was bleibt? Jeder muss selbst wissen, welche Risiken er heutzutage einzugehen bereit ist. Doch dafür müssen verantwortungsbewusste Medien und Politiker  die Menschen zuerst einmal ehrlich über die tatsächlichen Risiken aufklären. Die Bürgerbewegung PRO KÖLN hat ihren bescheidenen Beitrag dazu damit geleistet. Und wünscht allen Feiernden und Zuhausebleibenden schöne und vor allem sichere Tage bis Aschermittwoch!

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