Trump nimmt Kampf gegen Menschenhandel auf

US-Präsident Trump hat im Weißen Haus ein Meeting gegen Menschenhandel und die sexuelle Ausbeutung von Frauen und Kindern abgehalten. Er kündigte an, dass seine Regierung den Kampf dagegen intensivieren wird. Er wolle diese „Epidemie“ mit „voller Kraft und Gewicht“ der US-Regierung bekämpfen und dazu die höchsten Levels einschalten. Regierung, Bundesebene und Staaten sollten kooperieren. Man wolle „was auch immer tun“ um diese „schreckliche Problem“ zu stoppen, so der Präsident. Das Problem verschlimmere sich und existiere weltweit.

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Trump hatte sich am Donnerstag im Weißen Haus mit hochrangigen Beratern und Vertretern von Organisationen getroffen, die gegen Menschenhandel kämpfen. Zusammen mit Vizepräsident Pence, Marco Rubio und zwei weiteren Senatoren, ließ er sich zum Thema briefen. Es ging um die Verschleppung und sexuelle Ausbeutung von Frauen und Kindern innerhalb den USA, ebenso wie die Verschleppung aus dem Ausland nach Amerika, berichtete „Breitbart“.

Menschenhandel sei ein Thema, „über das nicht genug gesprochen wird“ sagte Trump laut der Website des Weißen Hauses. Er werde Justiz- und Innenministerium beauftragen, die Mittel zur Bekämpfung des Problems genau zu prüfen.

„Es ist ein sehr, sehr schreckliches Problem. Es wird nicht genug darüber geredet. Die Leute wissen nicht genug darüber“, so Trump. Er kündigte an, er das Thema Menschenhandel in die Öffentlichkeit bringen zu wollen und „sehr vieles zu unternehmen“, damit einige dieser „schrecklichen Verbrechen“ in Zukunft verhindert würden.

In den vergangenen vier Wochen sei man nun schon „sehr viel fokussierter“ auf das Thema, „das kann ich Ihnen sagen“, so Trump in Anspielung auf Verhaftungen in verschiedenen Staaten, bei denen bereits hunderte Tatverdächtige, Zuhälter und Kunden festgenommen wurden.

Trumps Tochter Ivanka hatte ihn zu dem Meeting inspiriert und war dabei, berichtete „Breitbart“. Eine der anwesenden Organisationen war auch „Tech Innovation to Fight Child Sexual Exploitation“, die von Ivankas Ehemann Jared Kushner mitbegründet wurde.

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