Salafist zu lebenslanger Haft verurteilt

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Der sich bereits seit September 2014 wie zähes Kaugummi hinziehende Strafprozess gegen vier Salafisten-Terroristen aus Nordrhein-Westfalen konnte nun mit drastischen Schuldsprüchen gegen alle Angeklagten abgeschlossen werden. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht verurteilte Rädelsführer Marco René Gäbel zu lebenslanger Haft mit Feststellung einer besonderen Schwere seiner Schuld, während seine Komplizen Freiheitsstrafen zwischen neuneinhalb und zwölf Jahren erhielten. Dem deutschstämmigen Islam-Konvertiten Gäbel wird zur Last gelegt, am 10. Dezember 2012 einen Sprengsatz am Gleis 1 des Bonner Hauptbahnhofs deponiert und am 13. März 2013 einen Mordanschlag gegen einen Leverkusener Lokalpolitiker, der zu den Mitbegründern von pro Köln gehörte, geplant zu haben.

Insgesamt umfasste der Marathon-Prozess 155 Verhandlungstage unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen. 157 Zeugen und 27 Sachverständige wurden gehört. Schon vor einem Jahr wurde mit einem baldigen Abschluss gerechnet, doch dies hintertrieben die Verteidiger der Terroristen, indem sie lauter substanzlose Anträge einreichten. Für ihre Mandaten plädierten sie am Ende auf Freispruch. Diesem Ansinnen kam die Strafjustiz zum Glück nicht nach.

Der damalige Bonner Pro-Ratsherr und heutige Pro-Deutschland-Landesgeschäftsführer NRW, Nico Ernst, wurde am späten 10. Dezember 2012 Augenzeuge, wie die Kriminalpolizei am Gleis 1 des Hauptbahnhofs der Bundesstadt am Rhein ihre Spurensicherung tätigte. Im späten Winter 2013 stellte sich schließlich heraus, dass neben dem bereits genannten Leverkusener Kommunalpolitiker auch Mitglieder der Bürgerbewegung pro Deutschland ins Visier der vier Salafisten-Terroristen geraten waren. Ziel der mohammedanischen Fanatiker war es, nonkonforme Politiker für die islamkritische Demonstration vor der König-Fahd-Akademie am 5. Mai 2012 in Bonn-Lannesdorf, die in massiven salafistischen Ausschreitungen gegen die Polizei gegipfelt war, zu bestrafen.

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