Politisch-medialer Komplex gibt AfD „gute Ratschläge“

Wenn man als tatsächlich oppositionelle Partei eines ganz sicher nicht tun sollte, ist es das Beherzigen „guter Ratschläge“, die aus den Reihen des politisch-medialen Komplexes der Bundesrepublik Deutschland stammen. So titelt beispielsweise die Berliner Tageszeitung „Der Tagesspiegel“ aktuell: „Die AfD könnte als Deutschland-CSU Erfolg haben“. Im Paralleluniversum von buntdeutschen Junkies politisch korrekter Ideologie gelten bekanntlich nur Formationen von internationalistisch-sozialistisch (SED-Fortsetzungspartei „Die Linke“) bis „Rechtsblinker, aber Linksabbieger“ (CSU) als „akzeptabel“.

In ihrem Kommentar für den „Tagesspiegel“ meint Schreiberin Maria Fiedler, die AfD-Co-Sprecherin Frauke Petry gehe mit ihrem Versuch, den beliebten Thüringer Politiker Björn Höcke aus der Partei zu entfernen und zugleich einen „realpolitischen Weg“ zu verordnen, ein hohes Risiko ein, das aber am Ende mit noch mehr Wählerstimmen belohnt könnte. Um sich „in den Parlamenten festsetzen“ zu können, schlägt Fiedler eine Positionierung der AfD als „deutschlandweite CSU“ vor, denn schließlich seien Schlagworte des Höcke-Flügels wie „Remigration“ und „Verabschiedungskultur“ „nur noch für eine Minderheit am rechten Rand interessant“. Um den zeitgenössischen „Tagesspiegel“ richtig einordnen zu können, muss man sich den Titel eines Beitrags vom Januar 2014 auf der Zunge zergehen lassen: „Danke, liebe Antifa!“ Dort wird allen Ernstes eine Lobeshymne auf das linksextrem-kriminelle „Antifa“-Netzwerk angestimmt!

Wer als patriotische Partei „Freunde“ wie die „Tagesspiegel“-Redaktion hat, der braucht wahrlich keinen Gedanken mehr an erklärte Feinde zu verschwenden. Was Fiedler der AfD nahelegt, ist nichts weniger als eine Selbstkastrierung zu einem fünften Rad am durch und durch morschen Wagen des Altparteien-Blocks. Diejenigen, die in ihrer Naivität meinen, das Heil in einer „deutschlandweiten CSU“ zu finden, wählen das Original, sprich in Bayern die Horst-Seehofer-Truppe und außerhalb des Freistaats im Süden der Republik den Wahlverein von Bundeskanzlerin „Mutti“, statt eines billigen Abklatschs in Form einer AfD unter der Knute des Ehepaars Frauke Petry und Marcus Pretzell. Besitzt die AfD-Basis auch nur einen Funken politischen Verstand, wird sie weder den Sirenenrufen einer Petry noch denen einer Maria Fiedler folgen!

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