Mohammed (Teil 1 von 2) – Sein Leben und Werdegang

Dem Islam, der mit Mohammed entstand, gehört heute ein Viertel der Weltbevölkerung an. Er ist die am schnellsten wachsende Religion. Das Leben des Propheten soll jedem Muslim als Vorbild gelten und dies bedeutet auch, dass der Gesandte Allahs als fehlerlos anzusehen sei. Bereits junge Muslime lernen den Koran auswendig, jedoch werden sie streng davon abgehalten, die wahre Bedeutung zu verstehen. Lediglich Imame und andere islamische Religionsführer kennen die Wahrheit über Mohammeds Existenz, jeder andere Gläubige muss die Anweisung dieser Anführer befolgen.

Mohammed in Mekka

Mohammed wurde im Jahr 570 n. Chr. als Sohn einer verwitweten Mutter in Mekka geboren. Dieses Gebiet bevölkerten mehrere Stämme mit verschiedensten Religionen, die überwiegend dem Polytheismus angehörten. Das heilige Zentrum für die Verehrung unterschiedlicher Gottheiten bildete die Kaaba, die damals allen zugänglich war. Die Sippe des Propheten gehörte den Quraisch an. Ihren Hauptgott nannten sie Allah, er war der Gott des Mondes, daher entstand auch das Zeichen des Islam – die Mondsichel. Mohammeds Mutter verstarb, als er neun Jahre alt war, danach zog ihn sein Onkel Abu Talib groß. Dieser war ein mächtiger Handelsmann der Quraisch und brachte ihm seine Tätigkeit bei. Durch den Beruf lernte Mohammed eine reiche, verwitwete Frau namens Khadidscha (oder Khadija) kennen, durch die er als Kaufmann sehr erfolgreich wurde. Mit 25 Jahren heiratete er sie, führte mit ihr ein wohlhabendes Leben und sie bekamen vier Töchter und zwei Söhne.

Mit ungefähr 40 Jahren (610 n. Chr.) zog er sich in eine Höhle zurück, als ihm plötzlich der Erzengel Gabriel erschienen sei, durch den der Prediger seine erste Offenbarung erhielt. Der Engel erteilte Mohammed den Auftrag, Allahs Worte weiterzugeben. Diese Verlautbarungen dauerten fast 23 Jahre, bis zu seinem Tode, an. Als selbsternannter Prophet machte er sich ans Werk, Allahs Mitteilungen zu predigen. Seine Frau Khadidscha unterstütze ihn und konvertierte als erste zur neuen Religion, danach sein Adoptivsohn. In der Anfangsphase fand der Gesandte wenige Anhänger. Nur zaghaft gewann er immer mehr Sympathisanten. Dies machte ihn selbstsicherer und er predigte nun viel intensiver. Allah sei der alleinige Gott, der Islam die einzig wahre Religion, so Mohammeds Hauptbotschaft. Er behauptete der letzte der Gesandten Allahs zu sein und die islamische Religion sei schon vor ihm dagewesen. Er verspottete den Vielgötterglauben der Bewohner und nannte sie dumm. Daraus entstand eine Spannung und Spaltung innerhalb der Gemeinschaft. Jedoch konnten die Quraisch Mohammed nicht aufhalten, da einige von den übergetretenen Mekkanern sehr einflussreiche und mächtige Leute der Stadt waren, die schlimme Taten der verärgerten Menschen gegen den Propheten verhindern konnten.

Kurz bevor der Prediger Mekka verließ, starben sein Onkel Abu Talib und seine Ehefrau Khadidscha. Er heiratete danach eine Witwe namens Sauda und verlobte sich mit dem sechsjährigen Mädchen Aischa, mit der Mohammed die Ehe vollzog, als sie neun Jahre alt war. Er hatte im Laufe seines Lebens rund zehn Frauen.

Mohammed in Medina

Nach 13 Jahren der Berufung als selbsternannter Prophet in Mekka und zunehmenden Anfeindungen der Gemeinde wanderte er nach Medina aus (622 n. Chr.). Dort wurde er mit offenen Armen empfangen. Der Gesandte schaffte es innerhalb kürzester Zeit, einen Großteil der Medinenser zum Islam zu bekehren und zum politischen und militärischen Führer aufzusteigen. Kurz darauf wurde Mohammeds Ton gegen Ungläubige aggressiver. 627 begann er mit seiner stark angewachsenen Gefolgschaft mit der Belagerung Mekkas, welche sie 630 einnahmen. Der Prediger und seine Anhänger fuhren mit der Eroberung weiterer Stämme fort, um sie zu zwingen, zum Islam zu konvertieren oder sie zu töten und ihre Frauen als Sexsklavinnen zu nehmen. Durch diese ansteigende Bedrohung traten viele Araber zum Islam über. In den letzten neun Jahren seines Leben führten Mohammed und seine Gefährten alle sieben Wochen einen gewaltsamen Eroberungsfeldzug, bis der Prophet am 8. Juni 632 verstarb.

Entstehung der Scharia, des Dschihad und der Taqiyya

Genau zu dieser kriegerischen Zeit in Medina entwarf Mohammed ein Gesetz, das heute als die Scharia bekannt ist. Darin verkündete er klare Regeln für Muslime und für die „Kuffar“, die Nicht-Muslime. Durch die neue Gesetzgebung stufte er alle Ungläubigen herab. Gleichzeitig wurden Dschihad-Regeln geschaffen, mit der Drohung an Ungläubige: Unterwerfung oder Tod. Ebenso entwickelte er die Taqiyya, welche besagt, Nicht-Muslime zu täuschen. Der Gesandte Allahs stellte eine machthaberische, erbarmungslose Anschauung dar, die Muslime seien zum Kampf aufgerufen. Sie sollen nicht eher ruhen, bis die ganze Welt dem Islam unterliegen würde, egal welcher Mittel sie sich bedienen – des Dschihad oder der Taqiyya.

Bild oben: Mohammed schlichtet einen Streit. Arabische Darstellung aus dem 13. Jahrhundert.

Mohammed (Teil 2 von 2) – was seine Predigten tatsächlich bedeuten

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Ein Gedanke zu „Mohammed (Teil 1 von 2) – Sein Leben und Werdegang

  • 17. April 2017 um 1:06
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    Religionen sind nichts anderes als Politik um Menschen dumm und klein zu halten indem Angst vor der Hölle  geschürt wird. und und und….. Ohne Religionen gäbe es weniger Mord und Todschlag.

    Frieden und Liebe für alle Menschen  unseres Planeten wann  wird es das geben?

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