Mohammed (Teil 2 von 2) – was seine Predigten tatsächlich bedeuten

Mohammeds Predigten und sein Leben stellen ein Vorbild nicht nur für viele Muslime, sondern auch für unzählige extremistische  Fundamentalisten sowie islamistische Terroristen dar. Islam bedeutet auf Arabisch „Unterwerfung“, Muslim bedeutet „die sich unterworfen haben“. Sie alle unterwerfen sich seinen Worten – „Allahs“ Worten. Doch was sagen die Predigten Mohammeds denn nun wirklich aus?

Der Koran ist unterteilt in eine mekkanische Zeit, welche die früheren, eher friedlichen Verse enthalten, und in eine medinensische Zeit, in der die späteren, zumeist gewaltverherrlichenden Suren entstanden sind.

Mekka-Phase

Im Alter von 40 Jahren erhielte Mohammed vom Erzengel Gabriel in Mekka seine erste Offenbarung. Zunächst predigte er von einer milden und toleranten Seite des Islam, um seine ersten Anhänger zu mobilisieren und seine neue Religion zu verbreiten. Der Prophet verkündete der Gemeinde, dass Allah der einzig wahre Gott sei. Jedoch war in Mekka seine Gefolgschaft noch klein und schwach, sein Einfluss noch zu gering. So versuchte er den Menschen Angst zu machen, um sie zum Übertritt zu seiner Religion zu bewegen, indem er sie vor dem Höllenfeuer warnte, welches sie in Zukunft bzw. nach dem Tod als Strafe Allahs erwarten würden, wenn sie ihn nicht als ihren Gott anerkennen würden.

Sure 4:56 „Diejenigen, die nicht an unsere Zeichen glauben, werden wir dereinst im Feuer schmoren lassen.“

Mohammed stellte sich mit seinen Offenbarungen einem Herrscher gleich, über den man seine Stimme nicht erheben und seine Absichten nicht hinterfragen durfte.

Sure 49:2 „O ihr, die ihr glaubt, erhebt nicht die Stimme über die Stimme des Propheten.“

Sure 5:101 „O ihr, die ihr glaubt! Fragt nicht nach Dingen, die, so sie euch kund wurden.“

Und er ermahnte jene, die ihm nicht gehorchen würden.

Sure 9:61 „Wer aber den Gesandten Allahs kränkt, dem soll seine schmerzliche Strafe zuteil werden.“

Die Bevölkerung wollte den Gesandten aber nicht als Propheten anerkennen. Daraufhin predigte Mohammed aggressiver und sein Hass gegen Ungläubige stieg fortwährend an.

Sure 40:10 „Gewiss, denjenigen, die ungläubig waren, wird zugerufen: Allahs Abscheu ist wahrlich größer.“

Doch wegen zunehmender Ablehnung, verließ er schlussendlich die Stadt Mekka.

Medina-Phase

In Medina wuchs seine Anhängerschaft erstaunlich schnell an und er erreichte innerhalb kürzester Zeit eine politische und militärische Machtposition in der Stadt. Der Prophet näherte sich den dort ansässigen Juden an und versuchte sie von seinem Glauben zu überzeugen. Diese beachteten Mohammed jedoch kaum und sie nahmen seine Botschaft nicht ernst. Erzürnt über die Abweisung wich er von der toleranten Einstellung gegenüber den Juden ab und predigte Abgrenzung, Verbannung und Ermordung gegen sie.
Ganz anders, wie damals in Mekka, brauchte der Gesandte Allahs nicht mehr mit der Hölle im Jenseits zu drohen. Nun hatte er eine große Streitmacht aufgestellt, durch die er mit unmittelbarer Gewalt diejenigen unterwerfen konnte, die seine Religion nicht annahmen. Mohammeds letzte Offenbarungen forderten den „Heiligen Krieg“, also gegen sämtliche Ungläubige vorzugehen und sie zu töten.

Sure 2:216 „Der Kampf ist euch vorgeschrieben, auch wenn er euch widerwärtig ist.“

Er begann mit der Eroberung von Mekka, danach befahl er seinen Truppen auch ganz Arabien einzunehmen und wer sich dem Glauben nicht unterwerfen wollte, wurde abgeschlachtet. Der Gesandte verkündete dazu, dass diese Taten durch Allahs Hand geführt würden:

Sure 8:17-18 „Und nicht erschlugt ihr sie, sondern Allah erschlug sie; und nicht du warfst, sondern Allah warf. (…) Solches geschah, dass Allah die List der Ungläubigen kraftlos machen will.“

Von dem damals in Mekka lediglich angedrohtem Höllenfeuer nach dem Tod, konnte Allah nun plötzlich „aus eigener Kraft“ zur sofortigen Strafe lenken?

Fazit

Wenn man den Koran in richtiger Reihenfolge liest (er wurde nach Mohammeds Tod nicht chronologisch angeordnet), erscheint er wie eine Art Tagebuch Mohammeds, das seine politische und militärische Entwicklung verzeichnet. Seine Offenbarungen passten deutlich zu seiner jeweils gewünschten Zielführung in Mekka oder Medina. Denn in Mekka war die Anzahl von Mohammeds Gefolgschaft noch zu gering und dadurch zu schwach sich durchzusetzen. – Diese Verse sind eher mild verfasst. In Medina allerdings verfügte er über eine kräftige Armee, die er zum Widerstand und Krieg aufrufen konnte. – Diese Passagen sind überwiegend gewalttätig geprägt.
Und könnte es nicht sein, wie auch der Autor Harry Richardson meinte, dass Mohammed den Islam nur aus dem Grunde erschaffen hatte, damit ihm die ganze Welt huldigte?

Quellen:

Der Koran – Botschaft der Liebe, Botschaft des Hasses“ von Hamed Abdel-Samad
Mohammed – Eine Abrechnung“ von Hamed Abdel-Samad
Mohammeds Geschichte – entschleiert den Islam“ von Harry Richardson

Mohammed (Teil 1 von 2) – sein Leben und Werdegang

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