Psychologin philosophiert über Macheten-Vergewaltiger

Es war Anfang April, als höchstwahrscheinlich der Ghanaer Eric X. ein junges Paar in der Siegaue bei Bonn überfiel und die 23-jährige Frau vergewaltigte. Nun meint die in Köln ansässige Kriminalpsychologin Lydia Benecke, in X. einen „Gelegenheitsvergewaltiger“ entdeckt zu haben, der über „eine dissoziale Persönlichkeitsstruktur“ verfüge, die Mitleid für seine Opfer und Schuldbewusstsein unterdrücke. Über den 31-jährigen X., der sich im Status eines abgelehnten Asylbewerbers in der Bundesrepublik aufhielt, heißt es mittlerweile, er habe wegen Erbstreitigkeiten in seiner westafrikanischen Heimat seinen Schwager ermordet. Während der jetzigen Untersuchungshaft in der JVA Köln-Ossendorf hat X. massiv Gewalt gegen einen der Wärter angewandt, weshalb er mit einem zusätzlichen Strafverfahren zu rechnen hat.

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Letztlich ist es sehr müßig, über derartige Personen „wertvoller als Gold“ (Zitat des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz über Asylbewerber) Analysen zu erstellen. Fakt ist, dass gewohnheitskriminelle „Kulturbereicherer“ aus dem Ausland schnellstmöglich aus Deutschland abgeschoben gehören. Hierfür sind Verhandlungen nötig, bei denen Dritte-Welt-Staaten die Zusage erhalten, die Kosten für Reimport-Häftlinge ganz oder teilweise erstattet zu bekommen. Von den Kopfzahlen abgeschobener Häftlinge und der Wiedereingliederung abgelehnter Asylbewerber müssen bei den Staaten Afrikas, Asiens, Ozeaniens sowie Mittel- und Südamerikas die Leistungen der Entwicklungshilfe abhängig gemacht werden. Im Resultat würde das heißen 100 Prozent Rücknahme-Quote gleich maximale Entwicklungshilfe und 0 Prozent Rücknahme-Quote gleich keinerlei Entwicklungshilfe.

Auf den konkreten Fall Eric X. angewandt würde das bedeuten, gleich nach der Urteilsverkündung gäbe es einen Gefangenenflug nach Accra an der Goldküste. Sicherlich dürften die ghanaischen Landsleute von X. wegen des mutmaßlichen Mordes ebenfalls ein Hühnchen mit ihm zu rupfen haben. Eric X. könnte sich auf eine Haft bis an das buchstäbliche Ende seiner Tage gefasst machen. In Westafrika könnten die Haftkosten auf einen Bruchteil derer hier in Deutschland reduziert werden. Im sicheren Drittstaat Ghana würden wahrscheinlich auch keine Psychologen zum Einsatz kommen, weil man dort genau weiß, mit was für einem offenkundigen Psychopathen man es zu tun hat. Daher: Afrikanischer Wirklichkeitsbezug statt europäischen Gutmenschentums im Elfenbeinturm!

Foto: Lydia Benecke, CC-Lizenz, S. Bollmann

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2 Gedanken zu „Psychologin philosophiert über Macheten-Vergewaltiger

  • 19. Juni 2017 um 22:42
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    Ist aber auch eigentlich nicht nötig über diese Frau zu schreiben! Es gibt wichtigere Themen in ganz Deutschland, als immer über die Ereignisse in Bonn zu berichten!

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