Massenmediale Unterstützung der Grünen

Als die Verkörperung einer neosozialistischen Kaderpartei steht Bündnis 90/Die Grünen aktuell vor einem großen Problem: Da Bundeskanzlerin Angela „Mutti“ Merkel (CDU) ohne Skrupel deren politische Inhalte abkupfert, wird sie zunehmend überflüssig, weshalb nun stärkender Journalismus diese Entwicklung rückgängig machen soll. Erhebungen unter den Redakteuren der deutschen Massenmedien ergeben seit Jahren regelmäßig, dass sie in ihrer absoluten Mehrheit ideologisch rot-rot-grün gepolt sind. Aus Sicht dieser Personen dürfen die Grünen als eine Art neulinker Avantgarde nicht von der politischen Bühne verschwinden, weshalb das Sommerloch vor der diesjährigen Bundestagswahl damit gestopft wird, was doch Claudia Roth, Cem Özdemir, Renate Künast und Co. für großartige Politiker seien.

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Die Beispiele, um die Grünen in der jetzigen Situation medial zu fördern, sind der Eier-Skandal, die Abgas-Skandale und das belgische Kernkraftwerk Tihange. Termingerecht zum 1. September geben die Landkreise der Region Aachen kostenlos Jodtabletten an Unter-45-jährige, falls es zu einem Unfall in den Druckwasserreaktoren von Tihange kommen sollte. Rein zufällig findet gute drei Wochen später die Bundestagwahl statt. Im Zusammenhang mit den drei vorgenannten Themen tauchen immer wieder Grünen-Vertreter in den Massenmedien auf. Teilweise ist es so bizarr, dass in einem Beitrag gleich zwei Politiker von Bündnis 90/Die Grünen mit ihren Standpunkten zitiert werden.

Da den Grünen ein besonderer Schutz durch den politisch-medialen Komplex zukommt, sind sie sogar in der Lage, schwerste Krisen letztlich unbeschadet zu überstehen. Erinnert sei diesbezüglich an die grünen Pädophilie-Skandale der 1980er und frühen 1990er Jahre, die in den letzten Jahren immer wieder hochkochten. Es waren keineswegs einzelne psychisch Kranke, die die Pädophilie legalisieren wollten, sondern es fand in der Partei weitgehende Zustimmung. Jede andere politische Organisation wäre erledigt gewesen, doch nicht so Bündnis 90/Die Grünen. Denn nach Lesart des politisch-medialen Komplexes in Deutschland heißt es, die Grünen kämpften für die gerechte Sache, weshalb man selbst im Falle heftigster Verfehlungen nachsichtig sein müsse.

Realistisch betrachtet ist grüne Politik verschimmelter Inhalt, der in der Hochglanz-Verpackung Ökologie an den Wähler gebracht wird. Die unschöne Seite des Grünentums ist nämlich ein verbohrter Minderheiten-Lobbyismus, der zulasten der Mehrheitsgesellschaft geht. War bei den altlinken Marxisten der idealtypisch gedachte Arbeiter das „revolutionäre Subjekt“, so erfüllen im grünen Neosozialismus bestimmte gesellschaftliche Minderheiten diese Rolle. Radikale Feministinnen, missionarische Homosexuelle und nicht-christliche Ausländer sind die besonderen Hätschelkinder der Grünen. Deutschland in der Zukunftsvision von Bündnis 90/Die Grünen ist ein Multikultistan, wo Themen wie Genderismus und Klima-Ideologie den höchsten Stellenwert einnehmen.

„Am besten ist der Bürger beraten, um Bündnis 90/Die Grünen einen möglichst großen Bogen zu machen und nicht deren durchschaubaren Kampagnen auf den Leim zu gehen“, sagt pro-Deutschland-Generalsekretär Detlev Schwarz. „Wer es nötig hat, wie im Jahr 2011 einen Tsunami und einen mit diesem verbundenen Schaden an einem japanischen Kernkraftwerk zu nehmen, um so zu tun, als sei gerade irgendwo in Deutschland ein Kernkraftwerk in Tschernobyl-Ausmaßen explodiert, der hat sich von seriöser Politik längst verabschiedet. Auf das Gesamte betrachtet haben die Grünen sehr wenig Gutes erreicht, doch das Negative ihrer Ideologie ist alles erdrückend, was offenbar einem Großteil der Journalisten hierzulande partout nicht in den Kopf gehen will. Wahrscheinlich muss erst in Deutschland ein zweites Somalia geschaffen sein, damit in jenen Kreisen überhaupt ein Licht aufgeht, womöglich auf das falsche Pferd gesetzt zu haben.“

Foto: Paula Schramm – Politprominenz, CC BY-SA 2.0

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