Katalonien-Anschläge und Islam-Feindlichkeit: Das weltfremde Establishment

Betrachtet man die Agitation des politisch-medialen Komplexes in Deutschland, ist der unbedarfte Bürger schnell geneigt zu meinen, Islam-Terroristen seien so etwas wie aus heiterem Himmel kommende Außerirdische, die den Koran völlig falsch interpretieren, während die „echten“ Mohammedaner dauernd Opfer von Diskriminierungen durch einheimische Bösewichte seien. Die aktuellen Anschläge der Marke „Allahu akbar!“ in Katalonien bilden hierbei keine Ausnahme. Erst wenige Stunden zuvor geschah der neueste islamisch-extremistisch motivierte Massenmord in Europa, doch den Volkspädagogen bei den deutschen Massenmedien fiel nichts Besseres ein, als darüber zu lamentieren, wie viel Islam-Feindlichkeit den Mohammedanern in der Bundesrepublik gerade im zweiten Quartal dieses Jahres widerfahren sei. Man stelle sich nur vor, rassistische Extremisten irgendwo in Europa hätten am Vortag ein Dutzend oder noch mehr Ausländer ermordet und deutsche Massenmedien würden es sich wagen, Berichte zu veröffentlichen, die die gesellschaftliche Ausgrenzung von Neonationalsozialisten kritisieren. Die Empörung wäre zu Recht gewaltig, aber für den Islam gelten im Gutmenschentum bekanntlich ganz andere Maßstäbe.

Das Beklagen von Übergriffen auf Mohammedaner geht zurück auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Ursula „Ulla“ Jelpke, die ihres Zeichens Mitglied der SED-Fortsetzungspartei „Die Linke“, Verherrlicherin der „Stasi“-Auslandsabteilung, Verharmloserin des kommunistischen Regimes in Kuba und Fürsprecherin einer Legalisierung der terroristischen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) ist. In der Antwort auf ihre Kleine Anfrage heißt es, im ersten Quartal dieses Jahres seien lediglich zwei Mohammedaner in Deutschland aus Gründen der Feindschaft gegen ihre Religion verletzt worden, hingegen in den folgenden drei Monaten 16. Erst seit Anfang 2017 wird Islam-Feindlichkeit als mögliches Motiv bei Straftaten bundesweit behördlich erfasst. Sicherlich höchst aufschlussreich wäre die Einführung einer behördlichen Erfassung religiös motivierter Gewalt von Mohammedanern gegen „Ungläubige“. Physische Attacken, die von Gebrüll wie „Scheiß-Kartoffel“, „Kafir“ (arab. „Ungläubiger“) und „Schweinefleisch-Fresser“ begleitet werden, sind nämlich insbesondere in stark „kulturbereicherten“ Gegenden wie beispielsweise Berlin-Neukölln, Hamburg-Billstedt, Köln-Chorweiler oder Duisburg-Marxloh absolut keine Seltenheit.

Im Rahmen einer realistischen Abwägung ist unschwer zu erkennen, dass der politisch-mediale Komplex Deutschlands extrem ungleiche Gewichtungen setzt. Wenn Hans-Franz bloß zu Aischa mit dem Kopftuch sagt, er mag den Anblick islamischer Kopfbedeckungen für Frauen nicht, dreht daraus das Establishment, übelste Fremdenfeinde seien nun haarscharf davor, absolute politische Mehrheiten in der Bundesrepublik zu erringen. Fahren, messern oder bomben aber Islam-Terroristen in Europa etliche „Ungläubige“ zu Tode, ertönt aus denselben Kreisen von Möchtegern-Gesellschaftsarchitekten das übliche Gesülze von „Betroffenheit“, „gemeinsamer Stärke“ und „Das hat nichts mit dem Islam zu tun!“. Die Bürgerbewegung pro Deutschland gibt einmal zu bedenken, dass trotz wiederholten Islam-Terrors in Barcelona, Berlin, Paris, Madrid, London etc. in jedem europäischen Staat Mohammedaner weitaus mehr Freiheitsrechte genießen als religiöse Minderheiten in jedem islamisch geprägten Land der Welt! Vielleicht geht einmal den Ideologen in den Altparteien und selbsternannten Qualitätsmedien einmal ein Licht auf, dass sie in einer Scheinwelt leben, die mehr mit dem Wunschdenken von SED-Bonzen in der untergehenden „DDR“ gemein hat als mit dem eigenen Anspruch an Rationalität und Seriosität. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

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